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Lösungen aus der Region für die Region: Dafür initiiert Kultusminister Ludwig Spaenle Bildungsregionen. Direkt vor Ort sollen Dialogforen mit allen Beteiligten den Weg bereiten, die Bildungsangebote zu vernetzen und die Qualität der Bildung weiter zu verbessern. Am Ende des Prozesses steht das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“.

Stadt und Landkreis Bayreuth gehören zu den ausgwählten Pilotregionen.

Dazu soll sich die jeweilige Gebietskörperschaft zu einer Bildungsregion als Lern- und Lebensraum entwickeln. In allen Regierungsbezirken Bayerns gibt es Pilotregionen: Dies sind die Landkreise Miesbach und Dachau sowie die Stadt Ingolstadt in Oberbayern, in Niederbayern die Landkreise Deggendorf und Passau, in Schwaben die Stadt Kempten und der Landkreis Donauries, in Mittelfranken die Stadt Erlangen und der Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen, in Unterfranken die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen, in Oberfranken die Stadt und Landkreis Bayreuth und der Landkreis Wunsiedel sowie in der Oberpfalz der Landkreis Cham.

Die fünf Säulen der Bildungsregionen

Das Konzept der Bildungsregionen ruht auf den fünf folgenden Säulen:

1. Übergänge gestalten, etwa den vom Kindergarten zur Grundschule, den von den Grundschulen zu den weiterführenden Schulen oder den von den allgemeinbildenden Schulen in Ausbildung und Studium.
2. Bildungsangebote und Wege vernetzen durch Experten vor Ort aus den unterschiedlichen Bereichen, etwa zwischen Schulen und Kommunen, zwischen Schulen und Jugendarbeit, zwischen Schule und regionaler Wirtschaft und zwischen Schule und Erwachsenenbildung.
3. Chancen eröffnen, junge Menschen in besonderen Lebenslagen unterstützen, die Teilhabegerechtigkeit erhöhen und damit kein Talent verlieren. Das bedeutet etwa, die Betreuungskulisse von Ganztagsangeboten zu verbessern oder Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu begleiten.
4. Bürgergesellschaft und Jugendarbeit stärken, etwa durch die Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Partnern sowie durch die Gewinnung von Jugendlichen für ehrenamtliches Engagement.
5. Bildung als Standortfaktor angesichts des demografischen Wandels aktiv gestalten; so sollen etwa Kindertageseinrichtungen und Schulen in Wohnortnähe liegen und die Schulentwicklung optimiert werden.

Weitere Infos unter:
- Kultusministerium Bayern