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04.03.2010:

Erstes Bayreuther Bioenergiesymposium

Bioenergiesymposium 4.3.2010

4.3.2010

Grußwort der Schirmherrin 
Ilse Ai
gner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Programm (hier als PDF)


150 Teilnehmer hatten sich beim 1. Bayreuther Bioenergiesymposium eingefunden, darunter renommierte Experten wie der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen Professor Martin Faulstich. Das Symposium informierte darüber, was Bioenergie kann, was die Bioenergieregion Bayreuth ist und welche Bioenergie-Projekte aktuell in der Region Bayreuth laufen. Besonders spannend war eine Energiekunstperformance, mit der die Veranstalter auf das Bayreuther Projekt energy-in-art aufmerksam machten.

Im Bayreuther Konzept spielt die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Bioenergie eine zentrale Rolle. „Kunst regt an, manchmal auch auf, auf jeden Fall aber ist sie eine Ideenquelle, sie kann die öffentliche Diskussion anstoßen und zum Umdenken bei der Energieversorgung beitragen“, beschreibt Projektleiter Bernd Rothammel die Motivation, auch Kunst in die Strategie der Bioenergieregion einzubeziehen. Geplant sind 25 Energiekunstwerke, die sich unter dem Titel energy-in-art mit den erneuerbaren Energien auseinandersetzen.

Und auch beim Symposium war Kunst neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen Teil des Programms. Während der Veranstaltung schuf Holzkünstler Thomas Zimmermann das Kunstwerk  „Die Energie bin ich“ und stellte damit die Frage: Muss Energiegewinnung immer ein Verbrauchs- oder Abbauprozess sein?

Die Akteure der Bioenergieenergieregion, die in unterschiedlichen Fachvorhaben aktiv sind, hatten Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Meinungsaustausch.

Die Bioenergieregion veranstaltete das 
Symposium in Kooperation mit der Universität Bayreuth, die über verschiedene Forschungsvorhaben in die Bioenergieregion eingebunden ist. 


 

Bildnachweis: BMELV/BILDSCHÖN