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Höhere Zuschüsse für Biomasseheizungen

Ein positives Signal für mehr erneuerbare Wärme kommt vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung: Zuschüsse für Pelletkessel werden mehr als verdoppelt. Auch Biomassekessel erhalten eine höhere finanzielle Förderung.

„Wärme aus erneuerbaren Energien schützt Umwelt und Klima und sorgt für stabile und bezahlbare Heizkosten“, erkennt auch der Parlamentarische Staatssekretär beim BMEL, Peter Besel in Berlin. Dort wurde am 26. März das neue Marktanreizprogramm (MAP) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vorgestellt, das am 01. April 2015 in Kraft getreten ist.

Mit dem MAP soll die Errichtung von Heiztechnik für die Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie gefördert werden. Mit einem Anteil von 87 Prozent trägt Wärme aus Biomasse entscheidend zum Gelingen der Energiewende bei. Denn rund die Hälfte der verbrauchten Endenergie wird in Deutschland für die Wärmeerzeugung eingesetzt. Hier setzt die Bundesregierung an und will den Anteil der Wärme aus erneuerbaren Energien bis 2020 von 10 auf 14 Prozent steigern.

Besonders effiziente und emissionsarme Pellet-, Hackschnitzel- und Scheitholzkessel sollen deshalb nun eine höhere Förderung erhalten: Die Zuschüsse für förderfähige Pelletheizkessel werden z.B. mehr als verdoppelt und betragen in der Basisförderung künftig 80 EUR/kW installierte Nennwärmeleistung.

Alle Informationen, Richtlinien und Antragsformulare zum Marktanreizprogramm stehen auf www.bafa.de und www.kfw.de zum Abruf bereit.