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Milchprinzessin trifft Bioenergieregion

Die Bayerische Milchprinzessin Carola Reiner kam am 5.10.14 im Zuge ihres Besuches des Erntedankfestes des Bezirkes Oberfranken auch am Aktionsstand der Bioenergieregion Bayreuth vorbei. Als Vertreterin der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft e.V. wies Carola Reiner dabei auf bestehende Konkurrenzen zwischen Milchviehbetrieben und Biogasbauern hin. Teller oder Tank – Nahrungsmittel oder Energieproduktion stehen sich hier gegenüber. Die Landwirtschaftliche Fläche ist begrenzt, steigende Pachtpreise seien die Folge.

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Nach intensiver Diskussion um die Auswirkungen der Bioenergieförderung auf die Landwirtschaft fanden Bioenergie-Regionalmanager Bernd Rothammel und die Bayerische Milchprinzessin Carola Reiner eine gemeinsame Position: Bioenergie müsse umwelt- und sozialverträglich genutzt und Nutzungskonflikte möglichst vermieden werden.

Bernd Rothammel, der Regionalmanager die Bioenergieregion Bayreuth erläuterte die Projekte, die in der Region Bayreuth zur Minderung dieser Nutzungskonflikte angestoßen wurden. Einen Ausweg aus der Teller-oder-Tank Debatte böten zum Beispiel die Nutzung von organischen Haushaltsabfällen als Gärsubstrat oder die Vergärung von Gülle in Kleinbiogasanlagen. Leitprinzip der Bioenergieregion Bayreuth sei es, so Rothammel, den Ausbau der Bioenergieerzeugung nicht um jeden Preis zu forcieren, sondern so zu fördern, dass er umwelt- und sozialverträglich erfolgt.

Dieser in der Region Bayreuth praktizierte Weg der „sanften Bioenergie“ aus Abfallstoffen und Gülle fand auch die Zustimmung der Milchprinzessin.