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Titel-Biowärme-Funkendorf

Projektbeschreibung

Ziel des Biowärmeprojektes ist, die Häuser von Funkendorf und evtl. auch von Bieberswöhr mit klimafreundlicher Biowärme aus einer örtlichen Biogasanlage zur versorgen. Die Voraus­setzungen hierfür sind ideal. Dies hat eine von der Bioenergieregion Bayreuth veranlasste Untersuchung aller Biogasanlagen in der Region gezeigt: Erstens ist die nötige Energie durch die vor Ort anfallende Abwärme einer Biogasanlage reichlich vorhanden. Zweitens liegt die Biogasanlage nicht weit von möglichen Wärmeabnehmern entfernt. Und drittens wird die Umsetzung eines Nahwärmeprojektes in Funkendorf dadurch begünstigt, dass einige der damit verbundenen Maßnahmen auch über  das laufende Verfahren zur Dorferneuerung förderfähig sind.  

Erdöl wird immer knapper und gleichzeitig steigt weltweit die Nachfrage. Die logische Folge sind steigende Preise.  Prognosen gehen davon aus, dass die Marke von 1,50 Euro/Liter spätestens in 10 Jahren erreicht sein wird.

Wohl dem, der rechtzeitig umsteigt und auf erneuerbare Energien setzt.   Umweltverträgliche Wärme aus Bioenergie vor Ort zur Verfügung. Es fehlen nur noch ein  Leitungsnetz, das die Wärme in die Häuser bringt, und Menschen, die die Initiative ergreifen.  

Die Bioenergieregion Bayreuth und ihre Partner unterstützen die Aktiven vor Ort.  

Auftaktveranstaltung

Am Do. 6.2.2014 fand im Gemeindezentrum Prebitz (Bieberwöhr 27) eine Auftakt- und Infoveranstaltung zu einem möglichen Bioenergie-Nahwärmeprojekt statt. Der Sitzungsraum im Gemeindezentrum war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Einladung hatte offenbar neugierig gemacht und Interesse geweckt.

Das Programm:Flyer-Auftaktveranstaltung-Biowaerme-Funkendorf

Auftakt-Nahwaerme-Funkendorf_Publikum-1

 Bürgermeister Hans Freiberger begrüßte die Zuhörer und betonte, dass sich aktuell eine einmalig günstige Gelegenheit für die Begründung eines Nahwärmenetzte böte. Das Projekt mache unabhängig von Energieimporten. Und es stärke den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und das Heimatgefühl.
 Auftakt-Nahwärme-Funkendorf-Vortrag-Bernd-RothammelDie Rolle der Bioenergieregion Bayreuth bei Bioenergie-Nahwärmenetzen erläuterte Dipl.-Geoökologe Bernd Rothammel, Projektleiter Bioenergie,  Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR.
Die Bioenergieregion sieht sich in der Rolle des Unterstützers und unabhängigen Beraters lokaler Initiativen.

Vortrag-Rothammel_Nahwaerme-Funkendorf
 Auftakt-Nahwärme-Funkendorf-Vortrag-Christian-RankWie funktioniert ein Nahwärmenetz? Diese Frage beantwortete Dipl.-Ing. Christian Rank, vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Münchberg

Vortrag_Rank_Funkendorf
 Auftakt-Nahwärme-Funkendorf-Vortrag-Harald-HuemmerDie Erfolgsstory Oberleiterbach: Erfahrungsbericht aus einem Bioenergie-Nahwärmeprojekt: Harald Hümmer, Vorstand der Energiegenossenschaft Oberleiterbach eG berichtete, wie es die Dorfgemeinschaft Oberleiterbach geschafft hat, eigenverantworlich ein Nahwärmenetz auf die Beine zu stellen.
Vortrag-Huemmer-Funkendorf
Energierundbrief-Oberleiterbach
 Auftakt-Nahwärme-Funkendorf-Vortrag-Martin-KastnerDie Bioenergiedörfer im Frankenwald: Dipl.-Geogr. Martin Kastner, Projektleiter "Bioenergiegemeinden im Frankenwald", Energievision Frankenwald e.V. zeigte auf, dass der Verein Energievision Frankenwald bereits 11 Bioenergiedörfer auf den Weg gebracht hat und stellte exemplarisch das Bioenergiedorf Effelter vor.
Vortrag_Kastner_Funkendorf
 Auftakt-Nahwärme-Funkendorf-Vortrag-Martin-PfisterÜber den aktuellen Stand und weiteren Verlauf der Dorferneuerungsmaßnahmen in Funkendorf berichtete Martin Pfister, Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft. Über die Dorferneuerung können einzelne Maßnahmen eines Nahwärmenetzes gefördert werden.

Der nächste Schritt: Fragebogen zur Ermittlung des Wärmebedarfes

Um zu ermitteln, ob sich ein Nahwärmenetz rechnen würde, ist es wichtig zu wissen, welche Haushalte grundsätzlich bereit wären, mitzumachen, und wie hoch der Wärmedarf ist. Diese Informationen werden über einen Fragebogen erhoben, der bei der Veranstaltung ausgeben wurde und in den nächsten Tagen an die Haushalte verteilt wird, die nicht zur Infoveranstaltung kommen konnten. Der Fragenbogen steht hier zu Download bereit:

Fragebogen-Waermebedarfsermittlung
Begleitschreiben-Fragebogen 

 

Die Fragebögen sollten bis zum 21.2.2014 an das Regionalmanagement zurückgegeben werden.