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Ausbau des Kommunalen Informationssystems für Erneuerbare Energien zu einer Pilotplattform "Dialog, Information und Projektmanagement"


Ausgangssituation

In der Region ist ein großer Erfahrungsschatz im Bereich Erneuerbare Energien vorhanden. Da das Wissen allerdings nicht öffentlich abrufbar ist, werden in den Kommunen vorhandene Ideen wieder neu erfunden. Dabei sind vielen Kommunen Experten zu finden, die spezifische Probleme kreativ und wirtschaftlich vor Ort gelöst haben.  Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des Wettbewerbs Bioenergieregionen in der Bioenergieregion Bayreuth das Kommunale Informationssystem "Erneuerbare Energien" aufgebaut welches einen Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Kommunen fördert. Das System wurde 2011 von Bundesministerin Ilse Aigner freigeschaltet und enthält derzeit Informationen zu EE-Projekten aus der Bioenergieregion Bayreuth.

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Bundesministerin Ilse Aigner bei der Online-Schaltung des KIS mit (v.l.) ehemaliger Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, Landrat Hermann Hübner und dem Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Koschyk

Projektbeschreibung

Das  Kommunale Informationssystem  für Erneuerbare Energien soll in zwei Richtungen zu einer Pilotplattform „Dialog, Information und Projektmanagement“  weiterentwickelt werden:

1. Dialog fördern
Damit die Energiewende auch „beim Bürger ankommt“, ist es wichtig, einen Dialog über bestehende und vor allem geplante Anlagen zu unterstützen, in welchen Bürger und  die handelnden Akteure (Kommunen, Planer, Unternehmen, Energieversorger) einbezogen werden. Dieser Dialog kann über das KIS erfolgen und durch einen Community Manager moderiert werden.

2. Gemeinsame Arbeitsplattformen für die Projektumsetzung schaffen
Die Zukunft des Internets geht deutlich in den Bereich der computerunterstützten Zusammenarbeit (CSCW=computer supported colaborative work)bei der Bearbeitung von Projekten. Die Herausforderungen der Energiewende werden künftig eine Vielzahl von Planungen (Anlagen, Netze etc.) erforderlich machen, bei welchen CSCW-Tools die Planung und das Projektmanagement wesentlich erleichtern können.KIS soll durch ein Zusatzmodul so erweitert werden, dass es diesen Anforderungen gerecht wird. Durch das Zusatzmodul können Projekte angelegt, Beteiligte herangeholt, Rechte zugewiesen und Jobs verteilt werden. Alle Projekte und Jobs werden für die Beteiligten in deren jeweiligen Desks übersichtlich dargestellt, sodass stets der aktuelle Projektstand und die jeweiligen Aufgaben einsehbar sind.Ein erweiterter Kalender bietet eine strukturierte Übersicht der einzelnen Projekte und der verbundenen Jobs. Hierüber ist auch ein Auslastungsprofil der Arbeitgruppe darstellbar. Der Workflow wird durch ein internes Benachrichtigungssystem (Reminder, Mail und Shortmessage) und Freigabesystem unterstützt, dass auch für die jeweils exklusive Sperrung bei der Gruppen-Arbeit an externen Daten (z.B. Office-Dokumenten) sorgt. Änderungen sind über einen Revisions-Tracker verfolgbar. Von jedem Dokument werden grafische Voransichten für die Dokumenten Datenbank angezeigt.


Ziele

  • Unterstützung und Förderung eines Dialogs zwischen Bürgern und handelnden Akteuren bei der Planung und Umsetzung von Bioenergieanlagen
  • Entwicklung von internetgestützen Modules zur interkommunalen Zusammenarbeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien
  • Evaluierung des Pilotprojektes, ggf. Ausweitung auf bayernweiten Betrieb

 

Partner

 


     

       
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