Informationen zur Bioenergieregion Bayreuth

Die Region gehört zum Planungsraum Oberfranken-Ost und umfasst den Landkreis Bayreuth einschließlich der kreisfreien Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth sowie die interkommunale Arbeitsgemeinschaft „Integrierte Ländliche Entwicklung Wirtschaftsband A9 – Fränkische Schweiz“, deren Gebiet sich entlang der Autobahn A9 vom Landkreis Bayreuth in den Landkreis Forchheim erstreckt. Die Region umfasst ca. 1500 Quadratkilometer mit 200 000 Einwohnern.

Bioenergieregion-interaktiv

Die Bioenergieregion Bayreuth erstreckt sich von Nord nach Süd über sechs Naturräume: Vom hohen Fichtelgebirge, in dem auch der höchste Punkt der Bioenergieregion der Ochsenkopf mit 1.024 m liegt, und der Münchberger Hochfläche im Nordosten über das Obermainische und das Oberpfälzer Hügelland sowie die nördliche Frankenalb bis zum Vorland der nördlichen Frankenalb im Südwesten mit dem niedrigsten Punkt der Region (323 m). Insgesamt 76,5% der Bioenergie Region befinden sich in den Naturparken Fichtelgebirge, Frankenwald und Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst.

Die Region umfasst 1.545 km2 mit 198.574 Einwohnern, davon 72.683 in der Stadt Bayreuth (Stand 12/10). Über wechselseitige Arbeitsplatz- und Wohnortverflechtungen sind Stadt und Umland eng miteinander verbunden. Als Verwaltungsmittelpunkt des Regierungsbezirkes Oberfranken und als bedeutendes Wirtschafts-, Kultur- und Schulzentrum strahlt die Stadt Bayreuth auf die Region aus. Als Oberzentrum erfüllt sie eine Mittelpunktfunktion mit Bildungs-, Erziehungs- und Naherholungseinrichtungen sowie den kulturellen Angeboten. Hervorzuheben sind die regionale und überregionale Bedeutung der Universität Bayreuth und der Richard Wagner Festspiele. Insgesamt liegen in der Region 41 Städte, Märkte und Gemeinden. 39% der Bevölkerung leben in kleinen Gemeinden bis 5.000 Einwohnern, weitere 18% in Gemeinden bis 10.000 Einwohnern. Die restlichen 43% leben in den Städten Pegnitz (7%) und Bayreuth (36%).

Orographische Karte der Bioenergieregion Bayreuth