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Bayreuth ist Bioenergie-Modellregion

Die Region Bayreuth wird seit 2009 mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Die Auswahl erfolgte über einen Wettbewerb, an welchem sich bundesweit 210 Regionen beteiligt hatten. Während der ersten Förderperiode (2009-2012) wurden 25 Regionen mit den Bundesmitteln gefördert, für den Zeitraum der zweiten Förderphase (2012-2015) erhalten nur noch 21 Regionen Fördermittel.

Bioenergieregionen-2.0

Übersicht über die 21 deutschen Bioenergieregionen und ihre jeweiligen Zwillingsregionen


Die Region gehört zum Planungsraum Oberfranken-Ost und umfasst den Landkreis Bayreuth einschließlich der kreisfreien Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth sowie die interkommunale Arbeitsgemeinschaft „Integrierte Ländliche Entwicklung Wirtschaftsband A9 – Fränkische Schweiz“, deren Gebiet sich entlang der Autobahn A9 vom Landkreis Bayreuth in den Landkreis Forchheim erstreckt. 

Bioenergieregion-interaktiv

Die Städte, Märkte und Gemeinden in der Bioenergieregion Bayreuth


Aufgrund ihrer ländlichen Struktur weist die Region ein hohes bioenergetisch nutzbares Potenzial aus der Land- und Forstwirtschaft auf. Hinzu kommt ein erhebliches energetisch noch ungenutztes Potenzial an biogenen Abfall- und Reststoffen. Um die Chancen einer intensiveren Vernetzung von ländlichem Raum und der Stadt Bayreuth zu nutzen, wurde 2008 die Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth GbR gegründet. Stadt und Landkreis sind paritätisch beteiligt. Die drei Regionalmanager der GbR arbeiten querschnittsorientiert. Das Themenfeld Umwelt und Klimaschutz ist ein wichtiges Arbeitsfeld. Das Regionalmanagement übernimmt die Steuerung des Projektes Bioenergieregion Bayreuth.

Eine Besonderheit des Projektes Bioenergieregionen 2.0 ist die Einbindung einer Partnerregion als so genannte Zwillingsregion. Der Zwilling wird in bestimmte Fachvorhaben und das Bioenergienetzwerk eingebunden und leistet einen Kofinanzierungsbeitrag. Ziel ist der intensive Wissens- und Erfahrungsaustausch, durch den sich eine win-win-Situation ergeben soll. Die Zwillingsregion der Bioenergieregion Bayreuth ist der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS).
Der ZMS umfasst 17 Verbandsmitglieder, nämlich die kreisfreien Städte Amberg, Bayreuth, Landshut, Regensburg und Weiden i. d. Opf., die Landkreise Amberg-Sulzbach, Bayreuth, Cham, Kulmbach, Landshut, Neumarkt i. d. Opf., Neustadt a. d. Waldnaab, Regensburg, Schwandorf, Tirschenreuth und die Abfallzweckverbände AZV Stadt und Landkreis Hof und ZAW Straubing Stadt und Land. Verbandsvorsitzender ist der Landrat des Landkreises Schwandorf, Thomas Ebeling. Das Verbandsgebiet erstreckt sich auf eine Fläche von etwa 15.000 Quadratkilometer (das entspricht ca. einem Fünftel der Fläche Bayerns) und rund 1.856.000 Einwohnern. Damit ist ZMS flächenmäßig einer der größten Verbände dieser Art in Deutschland.

Der Zweckverband soll als Partner bei folgenden Projekten eingebunden werden:

Ziele

 

Die Region will die Nachfrage nach Bioenergie steigern, die Bioenergieerzeugung umweltfreundlicher gestalten und den Informationsgrad zum Thema erhöhen. Die Projekte können den Anteil der Bioenergie am Energieverbrauch der Privathaushalte von aktuell 18 auf über 50 % erhöhen. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen und eine Wertschöpfung von mindestens 50 Mio. Euro jährlich erschlossen.

Umweltfreundliche Bioenergie

In der Region Bayreuth sollen beim Ausbau der Bioenergie die Belange des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit und der Sozialverträglichkeit berücksichtigt werden.

Die Bioenergieregion Bayreuth wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz