Bayreuth präsentiert Energie
in ihrer schönsten Form
Mit Energiekunst und innovativen Fachvorhaben ins Zeitalter der erneuerbaren Energien

Die Bioenergie-Modellregion Bayreuth hat für den Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien eine besondere Strategie entwickelt: energyinart –Energie|Info|Netzwerk|Kunst. Der Clou dabei ist die Verknüpfung von anspruchsvollen Energiekunstprojekten mit ambitionierten Fachvorhaben zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Letztere befinden sich seit 2009 in der Umsetzung und umfassen die Projekte zur Kommunikation, Konfliktprävention, Bildung und Information sowie zur Steigerung der Effizienz und Umweltverträglichkeit der Bioenergie-Erzeugung.
Spannende Kombination: Energiekunstwerke und Kunst-Satelliten
Drei anspruchsvolle Energiekunstwerke renommierter Künstler, errichtet an stark frequentierten Orten, sollen sich mit der Gegenwart und Zukunft der Energieerzeugung auseinandersetzen und dabei auch regionale Themen aus dem jeweiligen Umfeld aufgreifen. Die Kunstwerke werden von jeweils drei „Kunst-Satelliten“ begleitet, an welchen sich lokale Akteure aus unterschiedlichen Zielgruppen beteiligen können. Der künstlerische Akt geht einher mit einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema „nachhaltige regenerative Energieversorgung“. Die Fachvorhaben der Bioenergieregion Bayreuth generieren hierfür das erforderliche Know-How und stellen Kommunikations- und Konfliktvermeidungsstrategien bereit.

"Die Energie bin ich", Energiekunstperformance von Thomas Zimmermann beim 1. Bayreuther Energiesymposium 2010
Nationales und internationales Interesse
Die Verknüpfung von Kunst- und Fachprojekten war entscheidend dafür, dass sich die Region Bayreuth unter 210 Konkurrenten als eine von 25 Bioenergie-Modellregionen des Bundeslandwirtschaftsministeriums qualifizieren konnte. Der Wettbewerb Bioenergie-Regionen ist eine weltweit einzigartige Strategie zur Förderung der erneuerbaren Energien. Die Region Bayreuth verfügt innerhalb der Modellregionen mit dem Kunstkonzept über ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Die Region steht im Blickpunkt bundesweiter Aufmerksamkeit und kann regionale Projekte auf einer nationalen Bühne präsentieren.
Kunst schafft Aufmerksamkeit und erschließt neue Zielgruppen
Die Energiekunstwerke lenken dauerhaft Aufmerksamkeit auf das Thema. Eine hohe Multiplikatorwirkung wird durch die aktive Einbeziehung vieler gesellschaftlicher Akteure garantiert. Über die Kunst gelingt es, neue Sichtweisen und Ideen zu gewinnen, die das Thema „Energiewende“ befördern und in neue Kontexte stellen.
Bereits 800.000 Euro mobilisiert
Bislang konnten für die Projekte der Bioenergieregion Bayreuth rund 800.000 Förder- und Eigenmittel mobilisiert werden. Diese werden für Fachprojekte, Forschungsvorhaben sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Planung, Konzeption und Koordination von energy-in-art eingesetzt. Für die Realisierung der Kunstprojekte und die Finanzierung der Künstlerhonorare liegen u.a. bereits Zusagen der Oberfrankenstiftung und der Bayerischen Sparkassenstiftung, allerdings müssen hierfür noch weitere Mittel akquiriert werden.
Chance für Unternehmen
Für Unternehmen, Förderer und Mäzene bietet die Unterstützung von energyinart eine einzigartige Gelegenheit, sich in einem Umfeld positiver öffentlicher Wahrnehmung und hoher medialer Aufmerksamkeit als innovativer Motor der Energiewende zu positionieren.
Warum ist das Projekt wichtig?
Für einen neuen Umgang mit Energie sind Ideen gefragt. Kunst ist eine Quelle für Inspiration und Kreativität. "Wir brauchen mehr als ein Drehen an Effizienzschrauben", sagt Bundespräsident Horst Köhler, "wir brauchen einen Paradigmenwechsel". Ungewöhnliche Wege sind daher gefragt.
Die Strategie der Bioenergieregion Bayreuth sieht vor, Energiekunstprojekte mit Bioenergie-Fachvorhaben zu verknüpfen. Dabei werden assoziiert mit regionalen Bioenergieprojekten Energiekunst-Installationen errichtet, die verschiedenen Typologien von Art Brut bis zur Medienkunst folgen.
Mit energyinart soll die öffentliche Diskussion zum Thema Energiewende weiter gefördert und der Fokus auf die begleitenden sieben Forschungs- und Modellvorhaben zur umweltverträglichen Bioenergienutzung gerichtet werden.
Die Energiekunstwerke – und auch der Prozess bis zu ihrer Fertigstellung - sollen Anlass sein, das Thema mit anderen Augen, neu und unvoreingenommen zu sehen. Ziel ist, diesen Prozess der inhaltlichen und kreativen Auseinandersetzung öffentlich zu machen und dabei möglichst viele Beteiligte einzubinden – mit der Hoffnung, dass die Kunst als interdisziplinäre Sprache zwischen Natur und Mensch in Bezug auf die bestehende Umweltproblematik vermitteln und diese zum Positiven verändern kann.

Gerade weil Kunst die Welt ausdrücklich subjektiv und individuell, manchmal auch verzerrt und extrem sieht: Kunst provoziert und polarisiert, aber sie ist auch Anlass für zwischenmenschliche Begegnung und offeriert Zugehörigkeit.
Die Kunstwerke werden vor Ort durch ausgewogene und fachlich fundierte Begleitinformationen ergänzt, die sowohl klassische als auch moderne Medien einschließen können.
Ziele:
Kritische, konstruktive und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Bioenergie
Bewusstsein und Aufmerksamkeit schaffen für die Notwendigkeit, die Region von Energieimporten unabhängiger zu machen
Kunst als Kristallisationspunkt für eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Energie
Kunst als Anlass zu einer tiefergehenden inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Energie
Kunst als spektakuläres Verbindungselement verschiedener Aktivitäten zur Netzwerkbildung im Bereich Bioenergie
